Wir über uns!

 

 

 

 

 

Im Schuljahr 2008/09

besteht das Kollegium der Grundschule Pocking aus 25 staatlichen Lehrkräften, 5 kirchlichen Lehrkräften  und 1 Verwaltungsangestellten. Zum Personal gehören noch ein Hausmeisterehepaar, 6 Reinigungskräfte und 4 Erzieherinnen für die Mittagsbetreuung (siehe "Personal" und "Klassen").

Zu Beginn des Schuljahres (16.09.08) wurden 465 Schülerinnen und Schüler in 18 Klassen unterrichtet (Klassendurchschnitt: 25,83). Die Schule gehört zu den größten reinen Grundschulen in Niederbayern.

Im Jahre 1994 wurde der moderne Neubau bezogen. Es stehen 25 Klassenzimmer und Fachräume, 4 Gruppenzimmer, 1 Doppelturnhalle mit Hartplatz im Freien und 1 geräumiger  Verkehrsgarten zur Verfügung. Das Gebäude befindet sich im Schul- und Sportzentrum der Stadt Pocking neben dem Wilhelm-Dieß-Gymnasium und der Schulsportanlage.

Zahlreiche Lehramtsstudenten und v. a. Lehramtsstudentinnen der Universität Passau leisten ihre diversen Praktika

 bei uns ab. Orientierungspraktika angehender Studentinnen und Studenten, aber neu auch von Gymnasiastinnen und Gymnasiasten werden organisiert.

Alle unsere Kinder der 4. Klassen informieren sich an einem ganzen Vormittag über das Angebot unserer Hauptschule hier in Pocking. Ebenso wird besonders im vorschulischen Bereich sehr intensiv mit den Kindergärten zusammengearbeitet, besonders auch im Bereich der deutschen Sprache (7 Gruppen Deutsch-Vorkurs)

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Sportverein wurde schon vor Jahrzehnten eine sehr erfolgreiche Arbeitsgemeinschaft "Geräteturnen für Mädchen" eingerichtet (SAG); seit 2005 existiert in diesem sportlichen Bereich auch der Zirkus "Hui" (SAG).

 

 

 

 

Die alte "blaue" Grundschule, Bild aus dem Jahr 1991(links die neue Stadthalle)!

 

 

 

 

 

Von Rektor Adolf Zinsberger als Lehrmittel registriertes Bild vom 21.08.58

 
 

 

 

Grundschule Pocking

Lehrerleitbild

 

1. Verantwortung der Lehrer in der demokratischen Gesellschaft:

Wir Lehrer/innen erfüllen den staatlichen Erziehungsauftrag an den uns anvertrauten Kindern unter Achtung ihrer einzigartigen Persönlichkeit und Rechte. Wir tragen gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten und sonstigen Bildungsträgem die Verantwortung dafür, dass in der Schule die individuellen geistigseelischen und körperlichen Fähigkeiten der Kinder bestmöglich entwickelt und gefördert und wertorientierte soziale Verhaltensweisen eingeübt und gefestigt werden.

Die Kinder dürfen von uns erwarten, dass wir ihnen das Grundwissen und die Schlüsselqualifikationen sowie die auf unserer Verfassung beruhenden Werte vermitteln, die zur Bewältigung ihrer Zukunft und Orientierung in einer pluralistischen Gesellschaft notwendig sind. Die Kinder sollen so zu verantwortlich handelnden Persönlichkeiten und mündigen Staatsbürgern werden, die in der Lage sind, ihren Platz und ihre Aufgabe in der Gemeinschaft zu finden und die demokratische Gesellschaft mitzugestalten.

 

2. Aufgaben des Lehrers

Schule ist Lernraum und Lebensraum. Wir gestalten den Unterricht eigenverantwortlich unter Bildung von Schwerpunkten im Rahmen des Lehrplanes. Wir entwickeln pädagogische und didaktische Konzepte, welche der unterschiedlichen Veranlagung der Schüler gerecht werden, ihre Eigeninitiative fördern und Lernprozesse und Persönlichkeitsbildung in Gang setzen: Wir regen die Kinder im Unterricht an und beraten sie dabei, kreativ zu sein, sich selbst Wissen anzueignen und ständig weiter zu erwerben, vernetzt und kritisch zu denken, sich dabei konkurrierenden Werten gewissensorientiert zu stellen, im Team zu arbeiten, Konflikte auszuhalten, Toleranz und Solidarität zu üben und sich selbst zu organisieren. Wir fördern die Bereitschaft der Kinder, sich anzustrengen und gewöhnen sie, Ordnung zu halten, Gemeinschaftssinn und gute Umgangsformen zu pflegen.

Wir beraten die Kinder und deren Erziehungsberechtigte kompetent über Schulprobleme und Schularten. Wir dokumentieren Lernfortschritte und beurteilen die Leistungen der Schüler.

Wir gestalten mit den Kollegen/innen und Schülern das Schulleben als Lebensraum und arbeiten zusammen am Profil der Schule in der Öffentlichkeit.

 

3. Beschreibung der Lehrerpersönlichkeit

Wir sind Experten für Erziehung und Unterricht mit hoher fachlicher Qualifikation.

Unsere Erziehungsziele sind:

-         Grundregeln des Zusammenlebens vermitteln

-         eigenständiges Denken entwickeln

-         Selbständigkeit der Schüler fördern 

-         Selbstvertrauen anbahnen

-         Verantwortungsbewusstsein wecken

Wir vermitteln diese Ziele, indem wir selbst danach handeln und leben. Wir sind überall Vorbild:

-         Schülerachtung (taktvoller Umgang)

-         Lehrersprache ( angemessene Wortwahl) 

-         Arbeitshaltung (Pünktlichkeit, Ordnung)

-         Gerechtigkeit (Objektivität)

-          positive Grundeinstellung

 

4. Lehrer im Team

Unsere Hauptarbeit wird in Einzelarbeit erbracht. Rückhalt finden wir im Kollegium. Wir leisten Aufgaben im Teamgeist, arbeiten vertrauensvoll zusammen und ergänzen uns gegenseitig:

-         gemeinsame Beratungen über Erziehung (Problemfälle)

-         gemeinsame Beratung über Lehrmittel und Gestaltung des Schullebens 

-         Nachbarschaftshilfe

 

5. Lehrer und Eltern

Gemeinsam mit den Eltern gestalten wir den Erziehungsprozess des einzelnen Schülers. Dabei haben sowohl Eltern als auch wir Rechte und Pflichten. Eine kommunikative und vertrauensvolle Zusammenarbeit ist unabdingbar. Stets sollen das Wohl und die Bedürfnisse des Kindes berücksichtigt werden.

Wir müssen mit den Eltern kooperieren, um eine erfolgreiche und komplexe Erziehung der Kinder verwirklichen zu können.

Die Eltern unterstützen uns bei der schulischen und pädagogischen Arbeit ( Mithilfe bei Sportfesten und Schulfeiern...) Durch Elternstammtische, Ausflüge... lernen wir uns in lockerer Atmosphäre kennen und verstehen. Bisher bestehende Hemmschwellen werden damit abgebaut, und "versteckte" Probleme der Eltern und Lehrer im Bezug auf die Kinder werden sichtbar.

 

6. Der Lehrer als Beamter 

Wir als Lehrer sind Repräsentanten des Staates und üben Aufgaben im Dienste der Gemeinschaft aus. Wir tragen zur Sicherung des demokratischen Rechtsstaates bei, indem wir beim Schüler eine demokratische Grundhaltung anbahnen.

Von den vorgesetzten Dienststellen erwarten wir Beratung, Rückhalt, Anerkennung und Schutz.

 

7. Lehrer gestalten Schulkultur

Wir stellen der Öffentlichkeit unsere Schule vor durch Veranstaltungen wie Tag der offenen Türe und Schulfest.

Im Sinne einer Profilbildung darüber hinaus wird sehr großer Wert gelegt auf die Vorführungen unserer Theater- und Tanzgruppen.

Die künstlerischen Leistungen in den Bereichen Kunsterziehung und Werken/Textiles Gestalten werden von den Lehrkräften besonders gefördert.

Gleiches gilt für den musikalischen Bereich durch die Einrichtung eines Schulchores und einer Instrumentalgruppe.

Im Sport wird in form von SAG’s (Mädchenturnen, Circus HUI) mit dem örtlichen Sportverein zusammengearbeitet.

Im Rahmen des Umgang mit neuen Medien wird in Arbeitsgemeinschaften eine grundschulgemäße Grundbildung im EDV-Bereich gewährleistet.

Schulkultur und Schulklima werden auch dadurch maßgeblich gefördert, dass insgesamt auf gepflegten sozialen Umgang aller untereinander geachtet wird.

 

8. Lehrer und Öffentlichkeit

Wir sind uns unserer exponierten Stellung sehr wohl bewusst und treten dementsprechend auf im äußeren Erscheinungsbild und bei allen Äußerungen und Aktivitäten sowohl in- und außerhalb der Dienstzeit.

 

9. Bildung des Lehrers, Lehrerbildung

Wir sind hoch qualifiziert ausgebildet, unterziehen uns aber einer ständigen Fort- und Weiterbildung, denn unsere berufliche Qualifikation ist mit Studium und Ausbildung nicht abgeschlossen.

Gesellschaftliche Veränderungen und neue Erkenntnisse der Wissenschaft erfordern diese ständige Fort- und Weiterbildung.

Diese dient aber auch dazu, den einzelnen Lehrer für Innovationen zu öffnen. Dabei kann Innovativsein auch heißen "gegen den Strom schwimmen."

Dies alles wird nur gelingen, wenn das Kind im Mittelpunkt der Bemühungen des professionell handelnden Lehrers steht.

 

10. Status des Lehrers

Lehrer verschiedener Schularten bedingen eine inhaltlich unterschiedliche Ausbildung zur Erfüllung ihrer verschiedenen Aufgaben. Die gesellschaftliche Verantwortung gegenüber der heranwachsenden Generation ist bei allen Lehrern gleich. Dies bedingt Kooperation mit Lehrern der anderen Schularten. Innerhalb der Gruppe aller Lehrer zeigen wir Akzeptanz, der Öffentlichkeit gegenüber treten wir professionell (und geschlossen) auf.

 

Ergänzungen im Hinblick auf Unterricht und Erziehung

(als Ergebnisse von Konferenzen und Dienstbesprechungen)

- Soziales Lernen steht neben dem fachlichen Lernen auch im Zentrum unserer  Erziehungsarbeit.   

- Ein kindgerecht gestalteter Pausehof, ein freundliches und gepflegtes, dem Jahreskreis nach gestaltetes Schulhaus, ein positiv  eingestellter Lehrkörper und einsatzbereites Hauspersonal bedingen ein Arbeitsklima des Wohlbefindens.

- Projekte wie "Klasse 2000" und "Faustlos" fördern u. a. Gesundheit und Konfliktlösungskompetenz.

- Unsere Haus- und Sozialordnung soll helfen, das harmonische Zusammenleben in einer so großen Schule zu regeln.

- Jeder Schüler wird je nach seinen Fähigkeiten durch Individualisierung bzw. Differenzierung gestützt oder gefördert von den Klassenlehrkräften, von den Fachlehrkräften, von der Förderlehrerin und vom Mobilen Sonderpädagogischen Dienst. Ausgewählte MODUS 21-Möglichkeiten werden grundschulgerecht umgesetzt.

- Profilbildende Maßnahmen und Projekte wie z. B. Schulspiel-AG, Tanz-AG, EDV-AG, Schulfest, Sportfest, Lesenacht  usw. werden von allen mitgetragen und erfrischen das Schulleben.

- Zusammen mit dem Schulaufwandsträger wird auf eine optimale Schulausstattung geachtet, um allen Lehrplanvorgaben gerecht zu werden.

- Schulhausinterne und -externe Fortbildungen für das Kollegium gewährleisten eine stetige berufliche Aktualisierung.

- Tassen, T- und Sweatshirts mit dem Schullogo können auf freiwilliger Basis erworben werden, wodurch die Identifizierung aller mit ihrer  Grundschule gefördert werden kann.

- Eine eigene Homepage stellt die Schule nach außen dar und dient vor allem auch als Informationsquelle für die Elternschaft.

- Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Kindergärten und anderen Schularten dient unseren Kindern.

- Das Engagement der Stadtverwaltung gewährleistet eine nahezu optimale Ausstattung unserer Schule.